14
Sep
2006

Mehrwertnummern aus Dänemarkund anderes

eine eigene Niederlassung in Kopenhagen war notwendig, um die Forderungen des dänischen Regulators zu erfüllen. Aber nun sind wir sind in der Lage, Premium-Rate Nummern aus Dänemark anzubieten. Die Tarife sind nicht sehr hoch und die Regulierung restriktiv, dennoch wird das Angebot für viele Kunden eine gute Ergänzung sein. Hier sehen Sie mehr: www.premium-rates.com/premium-rate-denmark.htm

Es gibt eine neue Regulierung in Italien. Die wesentlichen Änderungen komprimiert:
  • Mobilfunknetze berechnen den Anrufern nur noch maximal 15 € pro Anruf
  • Wir benötigen eine Kopie des Ausweises der verantwortlichen
    Person zusammen mit detaillierten Angaben zu den geplanten Diensten
  • Die Aktivierung dauert 20 bis 30 Tage, da der Regulator diese Angaben prüfen will.
Wir haben eine neue Lösung für unser eigenes Billing entwickelt. Die Ausgangsrechnungen werden jetzt getrennt nach Ländern abgewickelt. Das vereinfacht die Datensammlung für uns erheblich, kann aber zur Folge haben, daß Kunden mit Nummern aus mehreren Ländern auch mehrere Rechnungen erhalten.

Last but not least: Unter www.premium-rates.com haben wir eine komplett neue Website geschaffen, die zum Thema "Mehrwertnummern international" möglichst umfassend informieren soll. Für 23 Länder gibt es die relevanten statistischen Daten, Links zu Regulatoren, Informationen über die Vorschriften und natürlich Details zu den Tarifen und Payouts. Schauen Sie doch mal rein!

Mehrwertnummern aus Dänemark und anderes

eine eigene Niederlassung in Kopenhagen war notwendig, um die Forderungen des dänischen Regulators zu erfüllen. Aber nun sind wir sind in der Lage, Premium-Rate Nummern aus Dänemark anzubieten. Die Tarife sind nicht sehr hoch und die Regulierung restriktiv, dennoch wird das Angebot für viele Kunden eine gute Ergänzung sein. Hier sehen Sie mehr: www.premium-rates.com/premium-rate-denmark.htm

Es gibt eine neue Regulierung in Italien. Die wesentlichen Änderungen komprimiert:
  • Mobilfunknetze berechnen den Anrufern nur noch maximal 15 € pro Anruf
  • Wir benötigen eine Kopie des Ausweises der verantwortlichen
    Person zusammen mit detaillierten Angaben zu den geplanten Diensten
  • Die Aktivierung dauert 20 bis 30 Tage, da der Regulator diese Angaben prüfen will.
Wir haben eine neue Lösung für unser eigenes Billing entwickelt. Die Ausgangsrechnungen werden jetzt getrennt nach Ländern abgewickelt. Das vereinfacht die Datensammlung für uns erheblich, kann aber zur Folge haben, daß Kunden mit Nummern aus mehreren Ländern auch mehrere Rechnungen erhalten.

Last but not least: Unter www.premium-rates.com haben wir eine komplett neue Website geschaffen, die zum Thema "Mehrwertnummern international" möglichst umfassend informieren soll. Für 23 Länder gibt es die relevanten statistischen Daten, Links zu Regulatoren, Informationen über die Vorschriften und natürlich Details zu den Tarifen und Payouts. Schauen Sie doch mal rein!

28
Feb
2006

British OFCOM's plan for new telephone numbers

Telecommunications watchdog Ofcom yesterday published its review of the UK National Telephone Numbering Plan, which includes proposals to create a countrywide 03 number and to replace 070 personal numbers with 060 numbers.

"Telephone numbers are at the heart of a well-functioning communications industry,” said Ofcom Chief Executive Stephen Carter. "From 01 to 09 we are proposing a planning framework that provides clearer consumer information and is future-proofed for growth."

It has long been recognised that telephone numbers, which underpin all telecoms services, are a finite resource. But a growing number of demands are being made upon them.

Competition has resulted in an increasing number of providers, all demanding new number blocks, while developing technologies such as internet telephony and changes in demographics mean that there is a need for increased flexibility.

Ofcom is therefore seeking to adapt its telephone numbering framework to encourage greater innovation, support the creation of new services, increase consumer awareness and enhance consumer protection.

It has six main proposals:

* Create a new countrywide number range – 03 – which would be charged to the consumer at the same rate as calling a geographic number. Organisations requiring a national presence would be able to use this range without charging consumers a premium for contacting them; and calls to 03 numbers could be included in any inclusive or low-cost call packages offered by landline or mobile phone companies.
* Introduce a new consumer protection test to the allocation system, which would deny numbers to providers who have previously abused consumer trust and might do so again through their involvement in telephone scams.
* Introduce a new 06 number range for personalised number services. Over time this new number range would replace the current 070 personal numbers, and both the old and new numbers would have a price ceiling. Many consumers confuse 070 numbers with mobile numbers (which also begin with 07), leading to the potential for abuse and scams. The use of 06 numbers would remove confusion, strengthen consumer protection, and allow the 07 number range to be uniquely identified with mobile services.
* Simplify the structure of the 08 range used for chargeable services. Ofcom plans to band new numbers by price and type of service to develop an association in the consumer's mind that the lower the digit that follows 08 the lower the price in that range. For example, calls to a number beginning 082 would be charged at a lower rate than those to a number beginning 089.
* Simplify the structure of 09 premium rate service numbers in a similar way to 08, by making different groups of 09 numbers represent different prices and services. This would also enable consumers to bar specific types of 09 numbers.
* Introduce a new allocation system to avoid changes to geographic numbers in the future. Ofcom wants to encourage providers to use the numbers available in blocks already allocated to them as efficiently as possible and is consulting on principles for a new administrative pricing system (at a nominal cost). It also proposes to allocate more numbers in smaller blocks of one thousand instead of ten thousand, to maximise supply.

Ofcom is seeking comments by 4th May.

17
Feb
2006

Tabuloser Puff-Journalismus

Nicht ganz ernst zu nehmen, und auch nicht exakt zum Thema passend. Aber diese Glosse aus dem Links-Blatt TAZ ist einfach zu gut, um sie nicht zu publizieren - auch wenn wir uns sonst von sämtlichen Inhalten des Blattes distanzieren.

Zwischen Bild und Bundestag hatte Ende letzter Woche noch traute Eintracht geherrscht: "Bundestag lobt ,Bild' ", schrieb Bild, nachdem Abgeordnete der FDP, der CDU und der SPD den "verantwortlichen Journalismus" des Bild-Herausgebers Kai Diekmann und seinen öffentlichen Schulterschluss mit dem Chefredakteur eines großen türkischen Kefirblatts gerühmt hatten. Dann aber gab Diekmann, übermütig geworden, am Montag die Schlagzeile heraus: "Riesen-Empörung im deutschen Bundestag - Linker Puff-Politiker macht Geld mit ,tabulosen Girls' ", und nun ist der verblüffend gute Ruf der Bild-Zeitung dahin.

Was war geschehen? Bild hatte das Mietverhältnis zwischen drei Prostituierten und ihrem Vermieter, der ein Bundestagsmandat der Linkspartei innehat, zur Staatsaffäre aufgebauscht und dazu allerlei Geräusche sittlicher Entrüstung ausgekeucht und abgerufen. "Bundestags-Vizepräsidentin Susanne Kastner (SPD) zu ,Bild': ,Ich bin geschockt. Herr Winkelmeier sollte den Anstand besitzen, den Bundestag zu verlassen.' Katharina Reiche (CDU): ,Ich bin empört, daß ein Mitglied des hohen Hauses von Prostitution profitiert. Dieser Fall zeigt ein hohes Maß an Doppelmoral.' Christine Scheel (Grüne): ,Das ist ja wohl das letzte. Daß ausgerechnet ein Abgeordneter der Linkspartei Wohnungen an Prostituierte vermietet - wo sich die Partei doch sonst gegen die sexuelle Ausbeutung von Frauen stark macht.' "

Dass ausgerechnet eine Abgeordnete der Grünen, die sich für die Rechte von Prostituierten stark machen, ausgerechnet in der Bild-Zeitung erklärt, es sei "ja wohl das letzte", Wohnungen an Prostituierte zu vermieten, wäre ulkig genug - nach Ansicht dieser grünen Klein-Erna gehören Huren, wenn sie sich schon nicht zur Putzfrau umschulen lassen wollen, gefälligst auf den Straßenstrich und nimmermehr in ein Apartment mit Wasseranschluss, Zentralheizung und elektrischem Licht, und wer den Bordsteinschwalben trotzdem eine Wohnung vermietet, der stehle weinend sich aus dem Bundestag und sei verstoßen tausendfach: Christine Scheel lehnt die sexuelle Ausbeutung von Frauen ab, setzt sich parteiprogrammgemäß für die soziale Absicherung von Prostituierten ein und spuckt in Bild vor einem Hausbesitzer aus, der auch Huren eine Wohnung vermietet. Was Christine Scheel selbstverständlich niemals getan hätte. Achtkantig hinausgeschmissen hätte sie die Nutten. In einer von Christine Scheel regierten Welt müssten alle Huren wieder auf der Straße anschaffen gehen, und es gäbe keine Bordelle mehr. Gut, dass man das weiß.

Doch es kommt noch besser: Erst am späten Montagabend blätterte Katharina Reiche (CDU) in Bild ein paar Seiten weiter und machte bei der Lektüre der Rubrik "Telefon-Service" die bestürzende Entdeckung, dass die Bild-Zeitung nur so getan hatte, als ob sie der Osservatore Romano sei: "Arbeitsloses Girl hat viel Zeit und will Sex", stand da zu lesen. "Egal von wem! Ich brauche es ständig und hart! Ruf mich an!" Katharina Reiche gingen schier die Augen über, als sie las, wer in ihrem Leib- und Magenblatt so alles seine Dienste feilbot: "Ständig geile Teenies (19+)", "Versaute Türkin, zu allem bereit", "Freches Biest - besser als deine Frau", "Devotes Luder will benutzt werden", "Anna, 60, reif & heiß" …

Gegenüber dpa hat Katharina Reiche ihrer Wut inzwischen Luft gemacht: "Ich bin empört, dass Kai Diekmann als Herausgeber der Bild-Zeitung von devoten Ludern profitiert. Dieser Fall zeigt ein hohes Maß von Doppel-, nein, von Quadrupelmoral!" Auch die Bundestagsvizepräsidentin ist auf Katharina Reiches neue Linie eingeschwenkt. Susanne Kastner zur taz: "Ich bin geschockt. Herr Diekmann sollte den Anstand besitzen, den öffentlichen Raum zu verlassen." Diesem Appell hat sich auch Christine Scheel von den Grünen angeschlossen: "Das ist ja wohl das Letzte. Dass ausgerechnet ein Herausgeber, der über einen Puff-Politiker herzieht, Anzeigenraum an versaute Türkinnen verkauft - wo sich Bild doch eben erst für die Freundschaft mit dem Türkentum stark gemacht hat."

Wird Kai Diekmann untertauchen? Lebenslänglich tragen wird er, wo er auch steckt, einen neuen Ehrentitel, denn wenn ein Politiker, zu dessen Mietern drei Prostituierte gehören, in Bild als "Puff-Politiker" geschmäht werden kann, wird man wohl auch einen Journalisten wie Kai Diekmann, dessen Zeitung Geld mit "geilen Teenies" macht, getrost als "Puff-Journalisten" bezeichnen dürfen. Davon wird er nicht mehr loskommen, der Puff-Journalist Kai Diekmann. Mein Ehrenwort als Puff-Journalisten-Beobachter. GERHARD HENSCHEL

taz vom 17.2.2006, S. 28, 156 Z. (TAZ-Bericht), GERHARD HENSCHEL

8
Feb
2006

Deutschland: Sondersteuer für TV-Telefongewinnspiele von DSF, 9Live & Co.

Mehrere deutsche Bundesländer denken offenbar ernsthaft darüber nach, die Gewinnspielerlöse von TV- und Radiosendern künftig mit einer Sondersteuer zu belegen.

Am 10. Februar wird sich der Bundesrat auf Initiative der Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein über das «Spieleinsatzsteuergesetz» beraten, berichtet der Branchendienst «Kontakter» in seiner Ausgabe vom Montag. Die Gesetzesvorlage sehe unter anderem vor, Erträge aus Gewinnspielen via Telefon künftig mit einem Steuersatz in Höhe von 20% zu belegen. Die Steuererträge aus Lotterien, Glücksspielen oder auch aus boomenden Telefon-Mehrwertdienst-Angeboten sollen künftig mit bis zu 680 Mio. Euro zum Staatshaushalt beitragen.

Die Neuregelung würde alle Sender betreffen, die über Telefongebühren bei Gewinnspielen dazuverdienen, unter anderem das DSF, Kabel 1 und 9Live. Gegen die Besteuerung regt sich allerdings Widerstand. Der Wirtschaftsausschuss des Bundestags will laut «Kontakter» privaten Fernsehanbietern zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit keine zusätzlichen Steuerlasten aufbürden.

Quelle: http://www.kleinreport.ch

Österreich: Regulator setzt SMS-Mehrwertdienst-Sperre durch

Wien: „Im vergangenen Jahr sind wir in unserer Endkunden-Schlichtungsstelle verstärkt mit der Thematik der Mehrwert-SMS konfrontiert worden, die für den Endkunden oft zu überraschend hohen Handyrechnungen führten. Mit der Möglichkeit der SMS-Mehrwertdienst-Sperre, die Endkunden auf unsere Initiative hin ab sofort bei allen österreichischen Mobilfunkbetreibern einrichten lassen können, ist uns ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung des Rechtsschutzes der Nutzer gelungen“, zeigt sich Dr. Georg Serentschy, Geschäftsführer der RTR-GmbH für den Fachbereich Telekom, erfreut.

„In vielen Fällen fanden die einzelnen Konsumenten Rechnungsposten für SMS-Mehrwertdienste vor, die sie gar nicht bestellt hatten. Für viele Nutzer war es oftmals auch schwierig, einmal bestellte SMS-Dienste, wie kostenintensive ABO-Dienste, wieder loszuwerden“, beschreibt Serentschy die Problematik, „die SMS-Mehrwertdienst-Sperre schiebt diesen Missbrauchsfällen einen Riegel vor!“

Einrichtung der SMS-Mehrwertdienst-Sperre einmal pro Jahr kostenlos

„Jeder Handynutzer hat nun die Möglichkeit, bei seinem Mobilfunkbetreiber einmal pro Jahr kostenlos seinen Mobilfunkanschluss sowohl für abgehende als auch für einlangende SMS-Mehrwertdienste vorab sperren zu lassen und kann sich nun wirkungsvoll vor unerwünschten und kostspieligen Mehrwert-SMS schützen“, erläutert Serentschy diese Schutzmaßnahme. „Diese Sperrverpflichtung, die gesetzlich vorgesehen ist, erlangt auch insofern Bedeutung, als zunehmend SMS-Dienste angeboten werden, bei denen die empfangenen SMS dem Nutzer verrechnet werden“, so Serentschy weiter. „Vor allem Eltern haben jetzt eine einfache Handhabe, wenn sie den Konsum von teuren Mehrwertdiensten durch ihre Kinder von vornherein einschränken wollen.“

Die SMS-Mehrwertdienst-Sperre ergänzt die schon länger realisierte Sperrmöglichkeit von normalen Mehrwertdienst-Sprachverbindungen, beispielsweise zu den Rufnummernbereichen 0900 und 0930. Für beide Sperrmöglichkeiten – Sprache und SMS – gilt: Einmal pro Jahr hat ein Betreiber auf Wunsch des Kunden beide Sperren kostenlos einzurichten. Allerdings sollte man dem Betreiber gegenüber klar zum Ausdruck bringen, ob Sprach- und SMS-Mehrwertdienste gesperrt werden sollen oder nur eine der beiden Diensteformen.

Keinen Schutz bietet die neue Sperrmöglichkeit vor der Belästigung durch kostenlose SPAM-SMS, auch wenn Mehrwertnummern beworben werden. Der Betreiber kann nämlich nicht unterscheiden, ob es sich um eine für den Nutzer erwünschte oder unerwünschte Nachricht handelt.

Weitere Informationen zu Mehrwert-SMS und zum Service der Schlichtungsstelle sind auf der Website der RTR-GmbH unter www.rtr.at/konsumentenservice abrufbar.

17
Jan
2006

Premium Rate Nummern aus Italien derzeit nicht verfügbar

Wir müssen das Angebot italientischer Mehrwertnummern zur Zeit leider aussetzen. Unser bisheriger Lieferant hat anscheinend technische Schwierigkeiten und nimmt keine neuen Aufträge an.

Wir arbeiten intensiv an der Behebung des Problems und sind zuversichtlich, daß wir noch im Laufe des Februar wieder Premium Rate Nummern aus Italien anbieten können.

Freephone Nummern sind davon nicht betroffen, da es sich hier um einen anderen Lieferanten handelt.

15
Jan
2006

Neue Preise für Belgische Premium Rate Nummern

Unser Carrier in Belgien hat die Tarife in gradzahlige Werte geändert (zum Beispiel 2,49 € in 2,50 €) Dabei hat er auch gleich die Auszahlung etwas reduziert... :-(
Die neue Preisliste finden Sie hier.

14
Jan
2006

Branchenexperten prognostizieren hohe Wachstumsraten für Mehrwertdienste

schreibt die Marketing Börse. und weiter:

Seit Jahresanfang wurden nach einer Entscheidung der Bundesnetzagentur die so genannten 0190-Service-Rufnummern durch die 0900-Rufnummern abgelöst. Branchenexperten versprechen sich davon einen verbesserten Kundenservice und neue Umsatzquellen. „Mit den neuen Rufnummern-Gassen lassen sich innovative Geschäftsideen schneller realisieren und die angebotenen Dienstleistungen kann man jetzt flexibler tarifieren“, so Omar Khorshed, Vorstandsschef des Düsseldorfer Abrechnungsdienstleisters acoreus. Mit einem größeren Marktpotenzial für Mehrwertdienste rechnet auch das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK). Vom geschätzten Marktvolumen von zwei Milliarden Euro entfällt danach der Löwenanteil von 43 Prozent bereits auf die Premium-Rate-Dienste. In den nächsten zwei bis drei Jahren sei in Deutschland ein Marktwachstum von rund 50 Prozent möglich, wobei neue Anwendungen, Inhalte und die Erschließung neuer Kunden diese Entwicklung vorantreiben sollen.

„Ein Vorteil der neuen 0900-Nummern ist die Transparenz. Es lässt sich jetzt leicht erkennen, welcher Dienst hinter welcher Nummer steckt. Die fünfte Stelle der Rufnummer ist dafür der Indikator. Die Kombination 0900-1 steht für Informationsdienste, 0900-3 für Unterhaltungsdienste, 0900-5 sonstige Dienste – in der Regel Erotikangebote - und 0900-9 für Internet-Einwahlprogramme“, so Khorshed. Im Gegensatz zu den alten Servicerufnummern mit ihren festen Tarifstufen (0,41 bis 1,84 Euro pro Minute) und mit der vom jeweiligen Anbieter preislich festgelegten 0190-0-Nummer, sind die Tarife jetzt bis zu zwei Euro pro Minute und bis maximal 30 Euro pro Verbindung frei wählbar. Damit könnten Unternehmen ihre Beratungs- und Unterhaltungsdienstleistungen zu marktgerechten Preisen anbieten, wie etwa Rechtsberatung, Expertentelefon, Gewinnspiele oder Kundenservicetelefone. Erstmals sei es möglich, Telefonberatungen auch zu einem Festpreis abzurechnen. Aber auch neue Geschäftsmodelle seien denkbar: „Man kann Konzerttickets direkt übers Telefon bezahlen, größere Beträge für karitative Zwecke spenden oder Reservierungsgebühren für Bahnfahrten abrechnen“, sagt Khorshed.

kwak Telecom ist sogar in der Lage, die Anrufe verschiedener Teilnehmer zur selben 0900-Nummer unterschiedlich abzurechnen – je nachdem, ob es sich aus Sicht des Dienstleisters um Gold-, Silber- oder Bronzekunden handelt. Die Tarife können auch noch während des Gespräches mit dem Anrufer festgelegt werden. Das ist zum Beispiel bei Beratungshotlines wichtig, die Reservierungsgebühren oder Anzahlungen verwalten.

Der Kundenservice wird durch dieses Offline-Billing qualitativ aufgewertet, Über 0900 kann man einen variablen Service-Mix einführen. Dem anrufenden Kunden wird je nach Unternehmenspolitik ein Service-Status zugewiesen: Der persönliche Berater für den Stammkunden, die teilautomatisierte Variante für den Gelegenheitskäufer, einfache Informationen über Maschine und komplizierte Analysen durch den menschlichen Agenten.

VIVA und Sat.1 Schweiz: Call-TV verstösst gegen Lotteriegesetz

Als "verbotene lotterieähnliche Gewinnspiele" wurden "Swiss Quiz" und "WWT" erneut verurteilt und Geldstrafen verhängt. Mittlerweile wurden die Sendungen eingestellt.

In Deutschland wird der durch den Anruf getätigte Einsatz als unerheblich bezeichnet: "Der Spieleinsatz selbst wird durch das Verhalten des Anrufers bestimmt und ist für den einzelnen Anruf unerheblich. Zudem erhält der Teilnehmer mit jedem Anruf eine neue Chance gegen das im Einzelfall geringe Entgelt." (Quelle: Mehrwertdienste & Recht)

In der Schweiz dagegen sind Lotterien grundsätzlich verboten. Das gilt auch für «Preisausschreiben und Wettbewerbe jeder Art, an denen nur nach Leistung eines Einsatzes teilgenommen werden kann, und bei denen der Erwerb der ausgesetzten Gewinne wesentlich vom Zufall oder von Umständen abhängt, die der Teilnehmer nicht kennt».

Unklar in der Schweiz war die angebotene Teilnahmemöglichkeit mittels Postkarte: Sie könnte mit einem Telefonanruf nicht gleichgestellt sein. Die By-Call-Abrechnung für die Teilnahme wurde in diesem Zusammenhang als "verbotenes Glücksspiel" gewertet, die 0901-Mehrwertnummer sei zudem widerrechtlich verwendet wurden, so die damalige Beanstandung.

Mittlerweile kehrte eine neue Version unter dem Namen "Swiss Quiz" zurück, während aus den deutschen Sendungen bis heute Schweizer Mitmach-Nummern verbannt wurden.

Es startet bereits vor der deutschen, durch 9Live produzierten Ausgabe und ersetzt auch die "Sat.1 NEWS – die nacht". VIVA Schweiz lässt "WWT" wie Sat.1 von Callactive in Deutschland produzieren.

Nun kam auch der Zürcher Statthalter Bruno Graf zu dem Schluss, bei den Call-TV-Formaten handle es sich um "verbotene lotterieähnliche Gewinnspiele" – mit der Begründung der Chancenungleichheit für die Teilnehmer. Erlaubt wären die Spiele bei kostenloser Teilnahme – was den Sinn der Formate für die Sender natürlich aufheben würde. Gegen Sat.1 Schweiz und VIVA Schweiz wurden Geldbussen in Höhe von mehreren tausend Franken verhängt – sie wollen die Entscheide wenig überraschend anfechten. Zunächst hat Produzent Callactive mit einer kostenlosen Teilnahmemöglichkeit reagiert, wenn man seinen Namen und Telefonnummer auf den Homepages der Sendungen im Internet bekannt gibt. Am Donnerstag wurde bekannt gegeben, dass sowohl das Sat.1 Schweiz- als auch das VIVA-Quiz vorläufig und per sofort eingestellt sind.

Die Anbieter wollen nun die Postkarte als Teilnahmemöglichkeit durch eine interaktive Anwendungn auf der Website und eine Teilnahmemöglichkeit per WAP ergänzen und hoffen, damit die Vorwürfe entkräften zu können.

Eine Alternative dazu ist bereits vorhanden: Bei Astro-Shows, die im deutschen Fernsehen bereits zahlreich vorhanden sind, können die Zuschauer für eine "Beratung" Experten im Studio erreichen - oder auch nicht. Allerdings: Ein Gewinnspiel wird dabei nicht veranstaltet..

1
Jan
2006

Deutsche 0190 Nummern ausgelaufen

Wie hinlänglich bekannt, sind die 0190 Mehrwertnummern seit Mitternacht nicht mehr aktiv. Kunden, die noch keine 0900 Nummer geordert haben, können dies unkompliziert durch uns erledigen lassen. Bitte setzen Sie sich mit Frau Schäfer in Verbindung: +49 8654 608 655

Hier einige Informationen zu den 0900 Nummern (aus dialerschutz.de)
  • Bei den 0900-Nummern gibt es kein festes Tarifschema. Die Kosten, die bei der Anwahl einer solchen Nummer entstehen, können von Ihnen frei festgelegt werden. Die Preisobergrenze liegt bei zwei Euro pro Minute oder (bei Blocktarifen) bei 30 Euro pro Einwahl. Wieviel der Dienst im Einzelfall kostet, muss von Ihnen vor Beginn der Kostenpflicht angesagt werden. Die Tarifansage selbst muss kostenlos sein.
  • Wer über eine 0900-Nummer einen Mehrwertdienst anbietet, muss sich einem festen Schema unterwerfen. Unter den Nummern 0900-1 dürfen nur reine Informationsdienste angeboten werden. Die 0900-3 ist für Unterhaltungsdienste vorgesehen, unter 0900-5 können „sonstige Dienste“ angeboten werden. Darunter fallen auch Erotikangebote.
  • Verbindungen über eine 0900-Nummer müssen automatisch nach einer Stunde getrennt werden. Das geschieht bei unseren Nummern automatisch.
  • Dialer dürfen sich in Deutschland ausschließlich über die Rufnummerngasse 0900-9 einwählen. Tun sie das nicht, muss der Verbraucher die anfallenden Kosten nicht bezahlen. (Aufgrund des Ärgers, den wir regelmäßig damit haben, bieten wir in Deutschland Dialernummern gar nicht an.)
  • Auch bei Telefaxdiensten über 0900-Nummern muss der Tarif mitgeteilt werden. Wenn es sich dabei um einen zeitabhängigen Tarif handelt, muss der Anbieter daneben mitteilen, wie viele Seiten das Fax umfasst.
  • Die 0900-Nummern werden nicht mehr in Tausenderblöcken an Netzbetreiber abgegeben, sondern einzeln an Diensteanbieter – auch an einzelne Privatpersonen. Wer sich eine 0900-Nummer zuteilen lässt, ist verpflichtet, bei der Bundesnetzagentur Namen und Anschrift zu hinterlegen. Die Weitervermietung der Nummer ist nicht erlaubt, eine Übertragung nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen. Bei kwak übernehmen wir für Sie den behördlichen Aufwand für die Beantragung der Nummer. Wir stellen Ihnen, wenn Sie ein ausländisches Unternehmen sind, auch den dann notwendigen inländischen Zustellungsbevollmächtigten.
  • Verbraucher können den Betreiber einer 0900-Nummer problemlos online herausfinden. Die Bundesnetzagentur hält dafür ein Abfrageformular bereit.
  • Verbraucher, die Probleme mit einer 0900-Nummer haben, etwa wegen eines unklaren Rechnungspostens oder wegen Verdachts auf missbräuchliche Nutzung, können sich an die Bundesnetzagentur wenden. Die Behörde kann die Abschaltung der Nummer anordnen und Sanktionen gegen den Verantwortlichen verhängen.
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0900 Mehrwertnummern, Premium Rate Service: kwak Telecom

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