Online-Bezahldienste im Reich der Mitte
Wir sind ja schon seit Wochen dran an chinesischen Mehrwertnummern. Allerdings sieht es so aus, als ob dieses Produkt in China einfach nicht existent sei. Vielleicht deshalb hat uns der österreichische Handelsdelegierte in Hongkong lapidar empfohlen, doch zunächst offenere Märkte anzugehen.
Der Markt für Online Bezahldienste steckt in China noch in den Kunderschuhen. Premium Rate Nummern gibt es allem Anschein einfach noch nicht. Mit Alipay von alibaba hat sich nun ein erster Bezahldienst etabliert.
Das Zahlen mit Alipay erinnert sehr stark an den Treuhandservice von ebay. Der Käufer überweist den vereinbarten Betrag an alipay, das mit den größten acht Banken Chinas zusammenarbeitet. Der Verkäufer sendet die Güter, danach gibt der Käufer die Zahlung frei. Alibaba garantiert für den einwandfreien Ablauf der Zahlung und hat ein Trusting-Modell aufgebaut, so ähnlich wie ebay, wo Käufer und Verkäufer für jede ordnungsgemäße Transaktion Punkte sammeln.
Der Markt ist noch weitgehend unentwickelt: Die chinesischen E-Commerce-Anbieter werden nach Prognosen der Deutschen Bank in diesem Jahr zusammen rund 762 Millionen Dollar Umsatz erwirtschaften. Zum Vergleich: Allein der US-Online-Händler Amazon hat im vergangenen Geschäftsjahr 6,9 Milliarden Dollar umgesetzt.
Die Chancen sind jedoch enorm. Deshalb mischt seit einigen Wochen auch Paypal auf dem chinesischen Markt mit. Der neueste Deal: yahoo zahlte eine Milliarde Dollar für eine 40% Beteiligung an alibaba. Das wird ebay gar nicht schmecken...
Der Markt für Online Bezahldienste steckt in China noch in den Kunderschuhen. Premium Rate Nummern gibt es allem Anschein einfach noch nicht. Mit Alipay von alibaba hat sich nun ein erster Bezahldienst etabliert.
Das Zahlen mit Alipay erinnert sehr stark an den Treuhandservice von ebay. Der Käufer überweist den vereinbarten Betrag an alipay, das mit den größten acht Banken Chinas zusammenarbeitet. Der Verkäufer sendet die Güter, danach gibt der Käufer die Zahlung frei. Alibaba garantiert für den einwandfreien Ablauf der Zahlung und hat ein Trusting-Modell aufgebaut, so ähnlich wie ebay, wo Käufer und Verkäufer für jede ordnungsgemäße Transaktion Punkte sammeln.
Der Markt ist noch weitgehend unentwickelt: Die chinesischen E-Commerce-Anbieter werden nach Prognosen der Deutschen Bank in diesem Jahr zusammen rund 762 Millionen Dollar Umsatz erwirtschaften. Zum Vergleich: Allein der US-Online-Händler Amazon hat im vergangenen Geschäftsjahr 6,9 Milliarden Dollar umgesetzt.
Die Chancen sind jedoch enorm. Deshalb mischt seit einigen Wochen auch Paypal auf dem chinesischen Markt mit. Der neueste Deal: yahoo zahlte eine Milliarde Dollar für eine 40% Beteiligung an alibaba. Das wird ebay gar nicht schmecken...
raffzahn - 14. Aug, 14:43
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